Eichelhäher

Positionspapier Eichelhäher

Fakten
und die aktuelle Lage in Österreich

(Stand Februar 2021)

  • Eichelhäher sind Rabenvögel, die sich mit Eichen verpartnert haben.
  • Ein einzelner Häher legt im Herbst bis zu 5.000 Eicheln als Vorrat an. Darauf beruht die Beziehung von Baum und Vogel. Denn die Eiche ist für die weiträumige Verbreitung ihrer schweren Samen auf den Häher angewiesen: er versteckt die Eicheln in einem Umkreis von mehreren Kilometern und in Lebensräumen, die für Keimung und Wachstum günstig sind.
  • Deshalb keimen aus vielen dieser versteckten Samen im Frühjahr neue Eichen – aber nicht, weil der kluge Häher diese Eicheln vergessen hat. Er legt seinen Vorrat schließlich nicht nur für den Winter, sondern genauso für Frühling und Sommer an. Denn die großen Eicheln sind auch nach ihrer Keimung – und damit nahezu ganzjährig – energiereiche Nahrung. Der Häher kann sie nutzen, ohne den daraus wachsenden Eichenspross zu beeinträchtigen.
  • Eichen sind hitze- und trockenheitstolerante Pfahlwurzler. In Hinblick auf eine wärmere, trockenere und stürmischere Zukunft werden sie vielerorts eine wichtige, stabilisierende Baumart sein. Deshalb fördern manche Förster gezielt die natürliche Verjüngung von Eichen und den Aufbau artenreicher Wälder mit Hilfe des Eichelhähers.
  • Eichelhäher sind durch die EU-Vogelschutzrichtlinie geschützt. Dennoch werden in Österreich alljährlich von Jägern tausende erschossen oder gefangen und dann getötet – nicht im Rahmen der regulären Jagd, sondern auf Basis einer speziellen Genehmigung „zur Abwendung erheblicher Schäden an Kulturen, Vieh­beständen, Wäldern, Fischereigebieten und Gewässern, zum Schutz der Pflanzen- und Tierwelt“.
  • Es gibt jedoch keinen Beleg dafür, dass Eichelhäher Schäden verursachen, die eine intensive und flächendeckende Bejagung rechtfertigen.
  • Zwar fressen Eichelhäher neben Eicheln und vielerlei anderem fallweise, und in einem geringen Ausmaß, auch Kirschen, Weintrauben, Mais, Vogeleier und Nestlinge. Doch die unterschiedlichen Begründungen für die Bejagungserlaubnis lassen vermuten, dass man den Eichelhäher ohne Anhaltspunkte jener Schäden bezichtigt, die eine Ausnahmegenehmigung gemäß Vogelschutzrichtlinie erlauben. Die Schadensvorwürfe basieren offenbar auf seiner Zugehörigkeit zur Familie der Rabenvögel, ohne Berücksichtigung bestehender Unterschiede zwischen den Gattungen und Arten.
  • Manche Jäger sind ehrlich überzeugt, dass die Jagd auf Eichelhäher Naturschutzarbeit wäre, was jedoch keineswegs der Fall ist. Im Gegenteil: Eine auf Reduktion der Eichelhäher-Population abzielende Bejagung ist nicht nur ökologisch und ökonomisch, sondern auch gesellschaftlich widersinnig, sind doch artenreiche Wälder aufgrund ihrer Wohlfahrts- und Erholungswirkung doch im Interesse der Allgemeinheit.

Etwas ausführlicher

Eichelhäher gehörenwie Tannenhäher, Elster, Dohle, Alpendohle, Kolkrabe, Saatkrähe, Raben- und Nebelkrähe zur Familie der Rabenvögel. Die meisten von ihnen sind anpassungsfähige Allesfresser. Obwohl auch der Eichelhäher ein breites Nahrungsspektrum hat, ist er in dieser Familie die einzige Art, die sich auf eine Nahrungsquelle – spezialisiert hat: auf Eicheln.

Der Eichelhäher und die Eiche

Eiche und Eichelhäher sind ein Musterbeispiel für Symbiose bzw. Mutualismus, einer Wechselbeziehung zwischen artverschiedenen Organismen, bei der beide Partner voneinander profitieren. Die Eiche ist für die Verbreitung ihrer Samen über größere Entfernung auf den Häher angewiesen1, denn Eicheln wiegen, je nach Größe, zwischen 6-12 g 2 (und damit tausend bis zweitausend Mal schwerer als z.B. der windverbreitete, 0,006 g schwere Same der Waldkiefer).

Eichelhäher sammeln Eicheln in ihrer dehnbaren Speiseröhre und verstecken sie im Umkreis von einigen hundert Metern bis zu 5 km einzeln als Wintervorrat im Boden3. Jeder Eichelhäher versteckt, je nach Verfügbarkeit, im Herbst zwischen 2.000 und mehr als 5.000 Eicheln4 – dafür arbeitet er unermüdlich von Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang.

Die Häher erkennen wurmstichige Eicheln sofort5 und wählen sorgfältig nur die einwandfreien aus. Diese legen sie in kleine natürliche Vertiefungen oder stochern mit ihrem Schnabel ein etwa 1.5 bis 3 cm tiefes6 Loch in den Boden, klopfen die Nussfrüchte einzeln mit einigen Schnabelhieben hinein und decken die Stelle mit Blättern, Rindenstückchen oder Moos zu7 und schützen sie damit vor dem Austrocknen, der größten Gefahr für die Keimung8 .

Die Eichelhäher wählen für ihre Verstecke halboffene Bereiche, bevorzugt lichte Kiefernwälder9, generell Bestände mit lichtdurchlässigen Kronen, straucharme Waldränder, aufgelassene Weiden sowie gemähte Wiesen10. Da offenes Gelände für kleine Nagetiere gefährlich ist, minimiert der Häher so das Risiko, seine Verstecke durch Mäuse geplündert und leer vorzufinden11. Ganz offene Bereiche meidet der Häher, da dort auch für ihn die Gefahr groß ist, von Habicht, Sperber oder Falken geschlagen zu werden.

Halboffene Bereiche sind gleichzeitig auch ideale Standorte für die Lichtbaumart Eiche. Dass die Eichel hier gut keimen kann, schadet nicht: der Häher kann ihre riesigen Energiereserven auch nutzen, nachdem sie ausgekeimt hat, wenn der Keimling bereits wächst.

Die Eichel: Nachwuchs und Nahrung

Bei der unterirdischen Keimung verbleiben die Keimblätter, der Hauptbestandteil der Eichel, im Boden; nur die Sprossachse wächst an die Oberfläche. Die notwendige Photosynthese wird von Anfang an von den Primärblättern geleistet. Stärke speichern Eichenkeimlinge in den Wurzeln, und besonders viel, wenn sie im Licht keimen12. Sobald er die Erdoberfläche durchbrochen und das erste Blatt entfaltet hat, nutzt der Keimling die Reserven aus den Keimblättern kaum noch13.

Die Jägerschaft begründet die Notwendigkeit einer Bejagung des Eichelhähers unter anderem damit, dass er auch jagdbares Niederwild dramatisch reduzieren würde, vor allem Wachteln und Rebhühner. Doch Wachteln oder Rebhühner sind weit wenig nahrhaft als reife Eicheln und zudem weit weniger häufig. Eicheln haben einen dreimal bzw. mehr als doppelt so hohen Energiegehalt, sie sind so kalorienreich wie Schokolade14. Weil der Keimling nur einen geringen Teil des hohen Nährstoffangebots nutzt15, steht der Löwenanteil auch nach der Keimung den Hähern zur Verfügung: Sobald die Jungen flügge sind, suchen die Elternvögel mit ihnen die verbliebenen Verstecke auf und zupfen die unter der Erde frisch gebliebenen, immer noch nährstoffreichen Eicheln aus dem Boden. Diese sind dann nur noch lose mit dem Keimling verbunden, die Sprossachse mit dem ersten Blatt ist ja schon aus der Erde gewachsen, und mit ihrer Wurzel ist er sie gut im Boden verankert. Deshalb können Häher die Eichel nutzen, ohne den Keimling zu schädigen: Sie fressen gleichsam die Nachgeburt, während Rehe den Keimling verbeißen und damit gewissermaßen vom Baby abbeißen.

Die großen und vor allem lange haltbaren Nährstoffreserven der Eichel dienen dem Häher nahezu ganzjährig als Nahrung – und gleichzeitig der Eiche, denn sie verführen den Häher dazu, möglichst viele Eicheln zu verstecken. So fördert der Häher die Verbreitung und Vermehrung der Eiche also selbst dann, wenn er im Laufe des Jahres alle ihre Samen frisst.

Warum sind Eichelhäher wichtig?

Eichen sind hitze- und trockenheitstolerante Pfahlwurzler. In Hinblick auf eine wärmere, trockenere und stürmischere Zukunft werden sie vielerorts eine stabilisierende Baumart sein16.

Doch für viele Nadelreinbestände, in die Förster Laubbäume einbringen wollen, sind alte Eichen für Hähersaaten außer Reichweite. Also muss der Mensch Eichen pflanzen, oder säen. Das Säen hat Vorteile: die Wurzelentwicklung ist ungestört, es gibt keinen Pflanzschock, die Bäume sind trockenresistenter17, und da sie sich während des Wachstums an die Standortsbedingungen anpassen können, ist ihre Stabilität höher. Bevor die Förster säen können, müssen sie allerdings den Boden für die Saat aufbereiten: fräsen, pflügen, mulchen, rechen, das Saatgut sammeln, auf Unversehrtheit kontrollieren und sachgerecht lagern.

Um Eichen als Mischbaumart in Nadelwaldreinbestände einzubringen kalkuliert die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) 250 Kilogramm Eicheln 18 (= 25 -30.000 Stück) pro Hektar – das schaffen 3-6 Häher pro Hektar, kostenlos. In Schweden hat man die Leistung eines Häherpaares umgerechnet: die Eichenverjüngung würde, Menschen erbracht, pro Hektar zwischen 2.100 und 9.400 Dollar kosten19.

Eichelhäher als Forstgehilfen

Langfristig planende Förster nutzen das natürliche Verhalten des Eichelhähers, indem sie ihm Saatgut anbieten. Wer so mit dem Eichelhäher zusammenarbeitet, erspart sich jedenfalls die arbeitsaufwendige Bodenaufbereitung. Begonnen haben damit in den 1950er Jahren Förster in Norddeutschland um Kiefernreinbestände durch natürliche Verjüngung in Eichen-Kiefern-Mischwälder, die dort natürliche Waldgesellschaft, umzuwandeln: Wo in der näheren Umgebung keine fruktifizierenden alten Eichen mehr standen, legten sie auf erhöhten Ablagen Eicheln aus. Die Eichelhäher reagierten wie erwartet, versteckten die Samen in den lichten Wäldern und die Waldumwandlung begann.

Etwa fünf Jahre lang mussten in den norddeutschen Revieren die Hähertische beschickt werden, um die angestrebte Eichen-Dichte (etwa 6.000/ha)20 zu erreichen. Das funktioniert nur unter Zaunschutz oder bei angepassten Schalenwildbeständen. Denn die größte Gefahr für junge Eichen ist, neben zu wenig Licht21, zu viel Verbiss. Schließlich sind Eichen doppelt so verbissgefährdet als die Tanne. In den Wäldern des Stiftes Altenburg (des ersten österreichischen Forstbetriebes, der auf den Eichelhäher setzte, statt selbst Eichen zu setzen), wird die Rehwilddichte entsprechend angepasst, damit die kostenlose Ökosystemleistung des Eichenhähers nicht vergeblich ist und ausreichend natürliche Eichenverjüngung aufkommen kann.

Inzwischen gibt es in vielen deutschen Wäldern „Eichelhäher-Tankstellen“ und der Eichelhäher ist ein vom brandenburgischen Ministerium anerkannter Helfer, der den Waldumbau effektiv und kostengünstig unterstützen kann22. Auch in Österreich setzten Forstbetriebe wie z.B. die Forstverwaltung Quellenschutz der Stadt Wien an den Hängen von Rax und Schneeberg, zunehmend auf diese natürliche Form der Waldverjüngung.

Warum werden Eichelhäher bejagt, erlegt, verfolgt?

Eichelhäher galten und gelten Jägern als „Raubzeug“, als dem gehegten Wild schädliche Tiere, die nicht bejagt, sondern per Definition als Schädlinge bekämpft werden. In Deutschland wurde zumindest der Begriff 1976 „als verketzernder und unnötiger Ausdruck“ aus dem Bundesjagdgesetz gestrichen23, in Österreich ist er weiterhin in Verwendung (zB. § 64 NÖ JG), explizit auch für den Eichelhäher24.

Österreichweit lag die durchschnittliche Jahresstrecke nach dem Zweiten Weltkrieg bei 6.352 erlegten Eichelhähern (1955–1964) und verdoppelte sich im nächsten Jahrzehnt (1968–1977) auf 12.700 Eichelhähern.25 1979 wurden Eichelhäher wie alle Rabenvögel durch die EU-Vogelschutzrichtlinie gänzlich geschützt, seit 1994 werden sie im Anhang II/ B gelistet und dürfen gemäß Artikel 9 (1) mit Einschränkungen (z.B. nicht in der Brutzeit) bejagt bzw. gefangen und getötet werden. Dann nämlich, wenn es „im Interesse der Gesundheit und der öffentlichen Sicherheit, im Interesse der Sicherheit der Luftfahrt, zur Abwendung erheblicher Schäden an Kulturen, Viehbeständen, Wäldern, Fischereigebieten und Gewässern, zum Schutz der Pflanzen- und Tierwelt“ ist und „es keine andere zu­friedenstellende Lösung gibt“26. In diesem Fall kann Behörde (Landesregierung, Bezirkshauptmannschaften) auf Antrag oder per Verordnung Abschüsse bzw. Fang und nachfolgende Tötung freigeben.

In Oberösterreich, Vorarlberg, Wien und der Steiermark werden keine Eichelhäher-Abschüsse freigegeben, weil entweder keine beantragt werden oder dem Eichelhäher keine erheblichen Schäden nachgewiesen werden können. In Niederösterreich, Kärnten, Salzburg, Tirol und im Burgenland werden Eichelhäher per Ausnahmegenehmigung bejagt – erlegt oder gefangen und dann getötet. Abschusszahlen sind nicht überall verfügbar, sie scheinen in der Jagdstatistik der Statistik Austria nicht auf, da Jagd und Fang nicht im Rahmen der regulären Jagd erfolgen. In manchen Bundesländern werden sie vom Landesjagdverband publiziert, in anderen nicht und auch auf Anfrage nicht bekannt gegeben.

Begründungen für die Aufhebung der Schonzeit

Als Begründungen für die Aufhebung der Schonzeit werden die in der Vogelschutzrichtlinie angeführten Bedingungen genannt: erhebliche Schäden an Kulturen, Vieh­beständen, Wäldern sowie Schutz der Pflanzen- und Tierwelt – obwohl diese für den Eichelhäher nicht plausibel sind.

Im Bundesland Salzburg werden jährlich rund 1.000 Eichelhäher erlegt27. Die Begründungen für die Ausnahmegenehmigungen treffen mitunter ganz offensichtlich nicht zu: So etwa umfasste die „bescheidmäßige Vorschreibung von Abschüssen im Falle von waldgefährdenden Wildschäden“ für die Stadtgemeinde Salzburg 30 Eichelhäher28. Im Bezirk Tamsweg wird die Abschussfreigabe von Eichelhähern mit Schäden „an forstwirtschaftlichen Kulturen“ argumentiert, ohne diese näher zu erläutern, ebenso gilt „generell der Aufenthalt in den besiedelten Bereichen“ als Begründung für die Abschussgenehmigung. Auch verursache der Eichelhäher Schäden „an jagdlichen Einrichtungen“. Was damit gemeint ist, erschließt sich aus der Begründung der Bezirkshauptmannschaft Hallein: “bei den Wildfütterungen gibt es während der Fütterungszeit unnatürliche Konzentrationen von Eichelhähern mit Verlust der Scheu vor Menschen und Probleme insbesondere bei den Wildfütterungen durch Verunreinigung des vorgelegten Wildfutters, Kot in den Futtertrögen… Die Probleme ergeben sich immer bei der Störung des natürlichen ökologischen Gleichgewichtes und führt dann jeweils zu den negativen Auswirkungen bei einseitigen Populationszunahmen und Überpopulationen.“

Im Burgenland werden jährlich etwa 1.500 Eichelhäher erlegt (im 20-jährigen Durchschnitt von 2000 bis 201929), nach Auskunft des Landesjagdverbandes werden die Anträge im Rahmen des amtlichen Erhebungsverfahren von Amtssachverständigen aus dem Bereich Jagd bzw. Naturschutz geprüft bzw. bewertet und eine Ausnahme von der Schonzeit gemäß § 78 Abs. 4 Bgld. Jagdgesetz 2017 von der Landesregierung bewilligt. Welche Schäden dem Eichelhäher zur Last gelegt oder nachgewiesen wurden, wird nicht angegeben.

In Tirol werden im zehnjährigen Durschnitt (2010-2019) jährlich 95 Eichelhäher erlegt. Wie auch in Südtirol ist, laut Landesregierung, „Schutz vor Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen“ die Begründung für die Freigabe nach Ansuchen und Schadensmeldung.

In Kärnten wird mittels Verordnungen, jeweils auf die Dauer von zwei Jahren (seit 2020 für ein Jahr) ein Kontingent Eichelhäher zum Abschuss freigegeben. Zwischen 2014 und 2019 wurden durchschnittlich 2.210 Eichelhäher erlegt30. Basierend auf dem Bestands- und Schadensmonitoring der Jägerschaft wurden allerdings viermal so viele, de facto nahezu unbegrenzt viele, zum Abschuss freigegeben (für die Jahre 2017 und 2018 jeweils 10.96631, für 2019 und 2020 wurden jährlich 8.77332). Bei einem Brutbestand von 7-12.000 Brutpaaren33 ist das mehr als die Hälfte der Population. Für das Jagdjahr 2021 war das Abschusskontingent erstmals mit realistisch erreichbaren 2.430 Häher limitiert34.

Abwendung erheblicher Schäden an Kulturen?

Explizites Ziel der Kärntner Verordnung ist, „die Zahl der Rabenvögel auf eine für Flora und Fauna, insbesondere aber die Landwirtschaft, tragbare Populationsdichte zu reduzieren“, bzw. „die Bestände deutlich zu reduzieren“35. Begründung: Rabenvögel verursachen andauernd hohe Schäden in der Landwirtschaft, vor allem im Ackerbau, insbesondere der Bio-Landwirtschaft, große Schäden an Aussaaten bzw. dem Saatgut, im Maisanbau, bei Obst- und Gemüsekulturen und im Weinbau.

Dese Aussage bezieht sich auf Rabenvögel im Allgemeinen – aber trifft sie auf den Eichelhäher zu? Er ernährt sich bevorzugt von Eicheln, generell von Samen und Nüssen, frisst aber auch Käfer, Würmer, Spinnen und fallweise auch Mais, Kirschen36 oder Weintrauben, allerdings nur in Waldrandnähe, weil er offene Flächen meidet, um nicht selbst Beute zu werden. In Südtirol darf er deshalb an 30 Tagen zwischen 1. Oktober und 15. Dezember erlegt werden. In Wien gibt es trotz 637 ha Weingärten37 keine Meldungen von Schäden durch den Eichelhäher. Dort werden, ebenso wie in Kärnten, vereinzelt Schäden an Maiskulturen in Waldrandnähe gemeldet. In Oberösterreich und der Steiermark, wo laut Statistik Austria auf rund 50.000 ha Körnermais angebaut wird, gibt es keine Schadensmeldungen und keinen einzigen Antrag für eine Abschussfreigabe von Eichelhähern.

Auch in Niederösterreich (Körnermaisanbau auf rund 80.000 ha38) sind Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Begründung für die intensive Bejagung des Eichelhähers nicht angeführt. Abgesehen von vereinzelten, und keineswegs erheblichen Fraßschäden in Waldrandnähe scheint der Eichelhäher landwirtschaftliche Kulturen nicht zu beeinträchtigen. Sonst erginge wohl nicht ausgerechnet von der niederösterreichischen Landwirtschaftskammer „der Appell an die Jäger, den Eichelhäher bei der Treibjagd zu verschonen, er ist ein hilfreicher Waldbauer.“

Schutz der Tierwelt?

In Niederösterreich erfolgt jährlich eine unlimitierte Freigabe für den Abschuss bzw. Fang und Tötung39 von Eichelhähern nahezu flächendeckend von den Bezirkshauptmannschaften per Verordnung, basierend „auf einem Gutachten und einer Stellungnahme des Bezirksjagdbeirates.“ Abschussdaten sind nicht verfügbar. Ob für die Verordnung konkrete Schadenmeldungen für den Eichelhäher vorliegen müssen, ist laut email-Auskunft unklar: „Der in Niederösterreich von der jeweiligen Jagdbehörde zu hörende Bezirksjagdbeirat besteht aus Experten der Landwirtschaft und der Jagd und verfügt auch über die entsprechende Expertise in der jeweiligen Region.“

Konkreter Schadensmeldungen bedarf es wohl auch nicht, denn „Zweck ist es, den Druck dieser Rabenvögel, die zu den Gewinnern der Kulturlandschaft zählen auf Bestände (Eier, Jungvögel oder Jungwild) gefährdeter Wildarten zu verringern.“ Die Behörde argumentiert, dass Rabenvögel „unnatürlich hohe Bestandsdichten“ erreichen. Auch in Kärnten sollen Jäger „durch die Bejagung dabei helfen, das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen“40.

Die Behörden in Niederösterreich und Kärnten begründen die Tötung von Eichelhähern als Artenschutzmaßnahme für bereits bedrohte oder deutlich im Rückgang befindliche Singvögel- und Niederwildbestände, da deren Jungtiere eine beliebte Beute für Rabenvögel darstellen 41 . „Eier und Jungvögel bzw. Jungwild zählen zur bevorzugten Beute aller Rabenvögel“ steht auch im Merkblatt „Krähenfang“ des nö Landesjagdverbandes42. Das stimmt schlicht nicht: Eichelhäher bevorzugen Eicheln43. Überall und jederzeit44. Sie nehmen zwar auch Bucheckern, Haselnüsse, Walnüsse und allerlei andere Samen, bevorzugen aber eindeutig Eicheln45.

Eichenhäher sind aber keine Veganer. In der ersten Zeit nach dem Schlüpfen werden die Küken zu 80% mit kleinen Insekten gefüttert, hauptsächlich blattfressende Raupen, viele davon sind Eichenschädlinge, wie z.B. Eichenwickler oder Frostspanner, aber auch Tannentriebwickler, Buchenrotschwanz, und viele mehr; auch Larven des Eichenrüsslers picken die Häher aus befallenen Eicheln46.

Eichelhäher fressen auch Schnecken und verschiedenen Käfer und Würmer, fallweise Mäuse und Schlangen, und ja, auch Eier und Nestlinge. Arge Nesträuber sind sie aber nicht: Untersuchungen ihrer Mageninhalte zeigen, dass Singvogeleier maximal 11% und Nestlinge nur 8% der Nahrung ausmachen47. Sogar das Bayrische Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das den Abschuss von Eichelhähern freigibt, hält fest, dass „auch zwischen Normaljahren Singvogelbestände um bis zu 20% schwanken können, [deshalb] liegen die genannten Verluste durch den Eichelhäher in der Regel im kompensatorischen Bereich.“48

Detaillierte Untersuchungen zum Bruterfolg von in Hecken brütenden Singvögeln49 belegen, dass der Großteil der Gelegeverluste nachts erfolgt50, somit nicht durch Rabenvögel.

Bodenbrüter in offener Landschaft sind durch Eichelhäher zudem wenig gefährdet, denn als Waldvögel meiden die Häher die für sie gefährlichen offenen Flächen51. Für Fasane, Rebhühner und Wachteln ist nicht der Eichelhäher bestandsbedrohend, sondern in erster Linie der Verlust und die Zerstörung ihres Lebensraumes durch intensive Landwirtschaft, das Fehlen ungemähter und ungespritzter Pflanzenbestände, sowie breiter strukturreicher Blühstreifen52. Das ist auch der Jägerschaft und der den Abschuss bewilligenden Behörde bekannt. Weil die „lebensraumbezogene Ursache kaum beseitigt werden kann“, und Rabenvögel als Gewinner dieser Entwicklung gelten, verteidigt die Kärntner Jägerschaft die „Bejagung [von Rabenvögeln] als Symptombekämpfung“53 – ohne die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen und ohne Berücksichtigung bestehender Unterschiede zwischen den Gattungen und Arten dieser Vogelfamilie.

Willentliche Ignoranz.

Wo Schäden artspezifisch gemeldet und unter Umständen auch nachgewiesen werden müssen, werden Eichelhäher nicht oder nur geringfügig (lokal) bejagt. So hat etwa die Landwirtschaftskammer in Vorarlberg 2005 den Antrag für die Aufhebung der Schonzeit von Rabenkrähe, Elster und Eichelhäher eingebracht. Da für den Eichelhäher aber keine Schadensmeldungen vorlagen, wurde der Antrag für Eichelhäher nicht genehmigt. Seit damals wird alle 3 Jahre für eine Ausnahmegenehmigung für Rabenkrähe und Elster angesucht, nicht aber für den Eichelhäher.

Eichenhäher werden überall dort massiv bejagt, wo Schäden (sowohl offensichtliche an landwirtschaftlichen Kulturen als auch vermutete an Singvögeln und jagdbaren Hühnervögel) nicht artspezifisch, sondern von Rabenvögeln generell gemeldet oder ihnen zugeschrieben werden und Eichelhäher, ohne Berücksichtigung bestehender Unterschiede, als Rabenvögel beurteilt bzw. verfolgt werden54.

Wenn eine Salzburger Bezirkshauptmannschaft zu gemeldeten Schäden an Silageballen und Feldfrüchten schreibt: „Unterscheidung zwischen Rabenkrähen und Eichelhäher ist bekannt schwierig“ dann sanktioniert und fördert sie damit eine fehlende (obwohl gesetzlich notwendige) Unterscheidung. Denn Eichelhäher und Rabenkrähe sind eindeutig zu unterscheiden, beide Vogelarten sind tagaktiv und leicht zu beobachten. Zumindest in Kärnten soll ab 2021 bei den Schäden nach Vogelarten unterschieden werden.55

Artenschutz, auch für nichtjagdbare Arten, und Artenvielfalt unserer Singvögel ist ein ehrliches Anliegen vieler Jäger – nur ist die massive Bejagung von Eichelhähern dafür keine geeignete Maßnahme. Vielmehr entsteht dadurch der Eindruck, der Häher solle Ersatzbeute für Niederwild sein, dessen Niedergang man ihm anlastet, um eine vermeintlich „vernünftige“ Begründung für seine Tötung zu haben.

Die Bejagung des Eichelhähers ist keine Symptombekämpfung, sie ist weder für den Arten- noch für den Naturschutz von Nutzen – vielmehr dient die „mit einem besonderen Reiz verbundene“ Jagd auf die klugen Rabenvögel offenbar einfach nur der Jagdfreude56 (Entsprechend wird sie in Bayern auch in einem klassischen Zirkelschluss begründet: Eichelhäher dürfen bejagt werden, weil sie „als Federwild dem Jagdrecht unterstellt sind“57).

Das von Jagdseite vorgebrachte Argument, dass der Eichelhäher keine bedrohte Art und sein Bestand durch die Bejagung nicht gefährdet wäre, trifft zu, und die unnötige, aber mögliche Bejagung von Arten gilt manchem als Jagdkultur58.

Es stimmt jedoch nicht, dass dadurch kein ökologischer Schaden entstünde. Denn die auf Reduktion der Eichelhäherpopulation abzielende Bejagung59 vermindert die natürliche Verbreitung und Verjüngung von Eichen.

Deshalb dürfen in Revieren, in welchen eine natürliche Eichenverjüngung angestrebt wird, Häher selbstverständlich nicht erlegt werden. Wer etwa in den Revieren des Stiftes Altenburg jagen will, muss sich im Abschussvertrag dazu verpflichten, Eichelhäher „unbedingt zu schonen, sie dürfen weder bejagt, verfolgt oder beunruhigt werden“.

Doch die Bitte sowohl von Land- als auch Forstwirtschaft den Eichelhäher generell zu schonen, beantwortet der Fachausschuss Niederwild des niederösterreichischen Landesjagdverbandes mit einem verschriftlichten Mittelfinger: „Zur Verbreitung der Samen lässt sich sagen, dass der Eichelhäher diese nicht in Vorratslagern ablegt, um Bäume zu pflanzen, sondern um sie später zu fressen. Kommt dann und wann ein Eichelhäher ums Leben (z.B. durch die Jagd), so bleiben alle als Vorrat abgelegten Samen im Boden und die Waldentwicklung wird dadurch unterstützt.“

Es kommt nicht dann und wann ein Eichelhäher ums Leben, sondern sie werden zu Tausenden erlegt.

Sie werden in völliger Unkenntnis ihrer Lebensweise und ökologischen Bedeutung als Schädling gebrandmarkt.

Sie werden zu Unrecht als zu bekämpfendes Raubzeug verfolgt und ihre maßgebliche Bedeutung für die natürliche Waldverjüngung wird willentlich ignoriert.

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  34. Niederösterr. Landwirtschaftskammer https://noe.lko.at/n%C3%B6-anbaufl%C3%A4chen-2019+2500+2938691; file:///C:/Users/Karoline/AppData/Local/Temp/feldfrucht-_und_dauerwiesenproduktion_2019_nach_bundeslaendern.pdf
  35. Niederösterreichischer Landesjagdverband https://www.noejagdverband.at/wp-content/uploads/Merkblatt_Kraehenfang.pdf
  36. Oberösterreichischer Landesjagdverband website https://www.ooeljv.at/home/rund-um-die-jagd/wild-und-natur/jagdbare-tierarten-2/haar-raubwild/
  37. Österreichwein https://www.oesterreichwein.at/unser-wein/weinbaugebiete/wien
  38. Pain, Deborah J., and Michael W. Pienkowski. Farming and birds in Europe: the Common Agricultural Policy and its implications for bird conservation. Academic Press, 1997.
  39. Perea, R., San Miguel, A., & Gil, L. (2011). Flying vs. climbing: Factors controlling arboreal seed removal in oak–beech forests. Forest Ecology and Management, 262(7), 1251-1257.
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  41. Reimoser, S., Reimoser, F., Klansek, E.(2006) Lebensraum & Abschuss Teil 13. Weidwerk (6):9-11 https://www.vetmeduni.ac.at/fileadmin/v/fiwi/Publikationen/Populaerwissenschaftliche/Reimoser_S_et_al_Lebensraum_und_Abschuss13_Weidwerk_6_2006.pdf
  42. Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX%3A32009L0147
  43. Salzburger Jägerschaft http://www.sbg-jaegerschaft.at/downloadsshop/statistik/
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  45. Statistik Austria https://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/land_und_forstwirtschaft/agrarstruktur_flaechen_ertraege/feldfruechte/index.html
  46. Steinbacher, G. (1950) „Weiteres über Nahrungsflüge des Eichelhähers.“ Die Vogelwelt 71, 129 zitiert in: IM VISIER, Die Häher. Manuskriptversion von STIMM, B. und Böswald, K.(1994): Die Häher im Visier. Zur Ökologie und waldbaulichen Bedeutung der Samenausbreitung durch Vögel.
  47. Stimm, B. (2001). Die Häher–Gottes erste Förster. In Die Rabenvögel im Visier 34 S.
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  49. von Hans-Heiner Bergmann, Bad Arolsen. „Vögel im Wildkirschbaum–Beobachtungen zur Spezialisierung bei der Nahrungswahl.“ Vogel und Umwelt 115 (2020): 115.
  50. Waldwissen.net https://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/waldbau/zucht/wsl_samenernte_eiche/index_DE
  51. Wildschadensbericht 2008Bericht des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft,Umwelt und Wasserwirtschaft gemäß § 16 Abs. 6 Forstgesetz 1975 http://publikationen.lebensministerium.at (Bereich Forst/Wildschaden)
  52. Wildtierportal Bayern https://www.wildtierportal.bayern.de/mam/cms12/wildtiere_bayern/dateien/antwort_anfrage_landtag.pdf
  53. Ziegenhagen, B., and W. Kausch. „Productivity of young shaded oaks (Quercus robur L.) as corresponding to shoot morphology and leaf anatomy.“ Forest Ecology and Management 72.2-3 (1995): 97-108.

Herzlichen Dank an Hubert Zeiler für die Zurverfügungstellung des Eichelhäher-Aquarells :- )

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